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Startseite / Island Reisen / Die schönsten Wasserfälle Islands
Freitag, den 22. Mai 2026

Island Reisen

Die schönsten Wasserfälle Islands

Ein Reiseguide zu 17 beeindruckenden Wasserfällen in Island - von bekannten Klassikern bis zu besonderen Stopps entlang beliebter Routen.

Island Reisen · Natur und Landschaft

17 beeindruckende Wasserfälle in Island

Wasserfälle gehören zu den eindrucksvollsten Landschaftsformen Islands. Manche sind leicht erreichbar und weltbekannt, andere liegen versteckt in Schluchten, an Hochlandrändern oder in abgelegenen Regionen. Diese Auswahl zeigt 17 Wasserfälle, die Islandreisende kennen sollten – von großen Klassikern bis zu besonderen Naturorten.

17ausgewählte Wasserfälle

Klassikerund besondere Naturorte

Routenund Regionenüberblick

Tippsfür Besuch und Reiseplanung

Warum Island so viele besondere Wasserfälle hat

Islands Wasserfälle sind eng mit der Landschaft des Landes verbunden. Gletscher, Flüsse, Lavafelder, Basaltklippen und alte Küstenlinien schaffen ideale Voraussetzungen für eindrucksvolle Fallstufen. Viele Flüsse werden von Schmelzwasser gespeist und führen je nach Jahreszeit sehr unterschiedliche Wassermengen.

Hinzu kommt die junge vulkanische Landschaft. Basalt, erkaltete Lavaströme und tiefe Schluchten prägen viele Wasserfälle. Deshalb wirken sie nicht alle gleich: Einige stürzen breit und laut in eine Schlucht, andere treten aus Lavafeldern hervor oder sind von schwarzen Basaltsäulen gerahmt.

Diese Liste ist keine endgültige Rangliste aller isländischen Wasserfälle. Sie verbindet bekannte Höhepunkte, besondere Geschichten, geologische Eigenheiten und Orte, die für eine Islandreise besonders interessant sind.

Die 17 Wasserfälle im Überblick

Kurzübersicht der ausgewählten Wasserfälle
Wasserfall Region Besonders wegen
Gullfoss Golden Circle Klassiker, zweistufiger Fall, Schlucht
Seljalandsfoss Südküste Weg hinter dem Wasserfall
Gljúfrabúi Südküste Versteckte Lage in einer Felsspalte
Skógafoss Südküste Größe, Regenbögen, Schatzsage
Kvernufoss Südküste Ruhigerer Wasserfall bei Skógar
Svartifoss Skaftafell Schwarze Basaltsäulen
Dynjandi Westfjorde Breite, fächerförmige Wasserwand
Hraunfossar Westisland Wasser tritt aus einem Lavafeld aus
Glymur Hvalfjörður Sehr hoher Wasserfall und Wanderziel
Brúarfoss Golden-Circle-Region Auffällig blaues Wasser
Goðafoss Nordisland Verbindung zur Christianisierung Islands
Aldeyjarfoss Nordisland Basaltsäulen und wilde Landschaft
Dettifoss Nordostisland Außergewöhnliche Wasserkraft
Hengifoss Ostisland Rote Gesteinsschichten
Háifoss Südisland / Hochlandrand Hoher Fall mit Nachbarwasserfall Granni
Kirkjufellsfoss Snæfellsnes Fotomotiv mit dem Berg Kirkjufell
Morsárfoss Vatnajökull-Nationalpark Häufig als höchster Wasserfall Islands genannt
Gullfoss Wasserfall am Golden Circle in Island

1. Gullfoss – der Klassiker am Golden Circle

Gullfoss gehört zu den bekanntesten Wasserfällen Islands und ist einer der wichtigsten Stopps am Golden Circle. Der Fluss Hvítá stürzt hier in zwei Stufen in eine tiefe Schlucht. Besonders eindrucksvoll ist der Wasserfall bei Sonnenlicht, wenn Gischt und Licht über der Schlucht liegen.

Mit Gullfoss ist auch die Geschichte von Sigríður Tómasdóttir verbunden, die sich im frühen 20. Jahrhundert gegen Pläne zur Nutzung des Wasserfalls für Wasserkraft einsetzte. Ihre Geschichte wird oft als frühes Beispiel isländischen Naturschutzbewusstseins erzählt.

Für Reisende ist Gullfoss leicht erreichbar und gut mit Þingvellir und dem Geysir-Gebiet kombinierbar. Gerade deshalb ist er stark besucht, bleibt aber wegen seiner Größe und Lage einer der eindrucksvollsten Wasserfälle des Landes.

2. Seljalandsfoss – der Wasserfall, hinter dem man gehen kann

Seljalandsfoss liegt an der Südküste und ist vor allem dafür bekannt, dass ein Weg hinter den Wasserschleier führt. Dadurch erlebt man den Wasserfall nicht nur von vorne, sondern aus einer ungewöhnlichen Perspektive zwischen Felswand, Gischt und Landschaft.

Der Weg kann rutschig und nass sein. Regenkleidung ist auch an trockenen Tagen sinnvoll, denn die Gischt erreicht Besucher schnell. Im Winter können Eis und gesperrte Wege die Begehung einschränken.

Seljalandsfoss ist ein klassischer Stopp auf der Südküstenroute und lässt sich gut mit Gljúfrabúi verbinden.

3. Gljúfrabúi – der versteckte Nachbar von Seljalandsfoss

Nur wenige Minuten vom Seljalandsfoss entfernt liegt Gljúfrabúi. Der Name wird häufig mit „Schluchtenbewohner“ übersetzt und passt gut zur Lage: Der Wasserfall ist teilweise hinter einer Felsspalte verborgen.

Wer ihn aus der Nähe sehen möchte, muss meist durch flaches Wasser oder über nasse Steine gehen. Dadurch wirkt der Besuch abenteuerlicher als beim offenen Seljalandsfoss. Gleichzeitig ist die enge Felskammer ein Ort, an dem man die Kraft des Wassers sehr unmittelbar spürt.

Gljúfrabúi eignet sich besonders für Reisende, die an der Südküste nicht nur die bekanntesten Fotomotive sehen möchten.

4. Skógafoss – mächtig, bekannt und mit Schatzsage

Skógafoss ist einer der bekanntesten Wasserfälle Islands. Er liegt direkt an der Ringstraße bei Skógar und ist dadurch sehr leicht erreichbar. Der breite Wasservorhang, die starke Gischt und häufige Regenbögen machen ihn zu einem der meistfotografierten Wasserfälle des Landes.

Bekannt ist Skógafoss auch durch eine alte Schatzsage. Der Überlieferung nach soll der Siedler Þrasi Þórólfsson eine Truhe voller Gold hinter dem Wasserfall versteckt haben. Ein Ring, der mit dieser Sage verbunden wird, ist im Skógar-Museum zu sehen.

Eine Treppe führt zu einem Aussichtspunkt oberhalb des Wasserfalls. Von dort beginnt auch der Weg Richtung Fimmvörðuháls, eine der bekanntesten Wanderregionen Südislands.

5. Kvernufoss – der ruhigere Wasserfall bei Skógar

Kvernufoss liegt ebenfalls bei Skógar, wird aber oft weniger stark besucht als Skógafoss. Der Wasserfall befindet sich in einer grünen Schlucht und ist nicht sofort von der Straße aus sichtbar.

Gerade diese etwas versteckte Lage macht ihn reizvoll. Der Weg führt durch eine schmale Landschaft, und auch hier kann man sich dem Wasserfall von der Seite nähern. Je nach Wetter und Wasserstand wird es feucht und rutschig.

Für Reisende, die Skógafoss besuchen, ist Kvernufoss eine sehr lohnende Ergänzung.

6. Svartifoss – schwarzer Basalt im Skaftafell-Gebiet

Svartifoss liegt im Skaftafell-Gebiet des Vatnajökull-Nationalparks. Sein Name bedeutet „schwarzer Wasserfall“ und bezieht sich auf die dunklen Basaltsäulen, die den Wasserfall rahmen.

Diese Basaltsäulen entstehen, wenn Lava langsam abkühlt und dabei regelmäßige Formen bildet. Am Svartifoss wirken sie wie eine natürliche Fassade. Häufig wird erwähnt, dass solche Basaltformen auch isländische Architektur inspiriert haben.

Der Wasserfall ist über eine Wanderung erreichbar. Unterwegs lassen sich weitere kleinere Wasserfälle sehen, sodass der Weg selbst Teil des Erlebnisses ist.

7. Dynjandi – der dröhnende Wasserfall der Westfjorde

Dynjandi ist einer der eindrucksvollsten Wasserfälle der Westfjorde. Sein Name bedeutet sinngemäß „der Dröhnende“ – und wer vor der breiten Wasserwand steht, versteht schnell warum.

Der Hauptfall breitet sich fächerförmig über die Felsen aus. Unterhalb liegen mehrere kleinere Kaskaden, die den Aufstieg zum Hauptwasserfall begleiten. Dadurch wirkt Dynjandi nicht wie ein einzelner Wasserfall, sondern wie eine ganze Wasserfalllandschaft.

Wegen seiner Lage in den Westfjorden ist Dynjandi weniger beiläufig erreichbar als viele Wasserfälle im Süden. Für eine Reise durch diese Region ist er jedoch einer der wichtigsten Naturstopps.

8. Hraunfossar – Wasser aus dem Lavafeld

Hraunfossar unterscheidet sich deutlich von vielen anderen Wasserfällen Islands. Hier stürzt das Wasser nicht in einem einzelnen großen Fall herab, sondern tritt auf breiter Strecke aus einem Lavafeld aus.

Das Wasser fließt in vielen kleinen Strömen zwischen dunklem Gestein und grüner Vegetation hervor. Gerade dieser Kontrast macht Hraunfossar so besonders. In der Nähe liegt Barnafoss, ein deutlich wilderer Wasserfall mit einer tragischen Sage.

Hraunfossar ist gut erreichbar und eignet sich besonders für Reisende, die Westisland erkunden.

9. Glymur – hoher Wasserfall und eindrucksvolle Wanderung

Glymur im Hvalfjörður wurde lange als höchster Wasserfall Islands bezeichnet. Auch wenn heute häufig Morsárfoss als höher geführt wird, bleibt Glymur einer der bekanntesten hohen Wasserfälle des Landes.

Der Reiz liegt nicht nur im Wasserfall selbst, sondern auch in der Wanderung. Der Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Schluchtblicken, Flussquerungen und weiten Ausblicken.

Glymur ist kein kurzer Aussichtspunkt-Stopp. Für den Besuch braucht man Zeit, gutes Schuhwerk und passende Bedingungen.

10. Brúarfoss – auffällig blaues Wasser

Brúarfoss ist besonders wegen seiner intensiven blauen Wasserfarbe bekannt. Das Wasser der Brúará sammelt sich hier in einer schmalen Spalte und wirkt je nach Licht fast leuchtend.

Der Name bedeutet „Brückenwasserfall“. Mit dem Ort sind verschiedene Erzählungen verbunden, unter anderem über eine frühere natürliche Steinbrücke. Für viele Besucher ist Brúarfoss heute vor allem ein starkes Fotomotiv abseits der ganz großen Klassiker.

Der Wasserfall liegt in der weiteren Golden-Circle-Region und kann eine schöne Ergänzung zu Gullfoss, Geysir und Þingvellir sein.

11. Goðafoss – der Wasserfall der Götter

Goðafoss liegt in Nordisland und gehört zu den schönsten leicht erreichbaren Wasserfällen des Landes. Der Fluss Skjálfandafljót fällt hier in einer breiten, hufeisenförmigen Kante hinab.

Seine besondere Bedeutung erhält Goðafoss durch die Verbindung zur Christianisierung Islands. Nach der Überlieferung soll der Gesetzessprecher Þorgeir Ljósvetningagoði um das Jahr 1000 seine heidnischen Götterbilder in den Wasserfall geworfen haben, nachdem Island das Christentum angenommen hatte.

Ob jedes Detail dieser Erzählung historisch gesichert ist, wird unterschiedlich bewertet. Als kulturelles Symbol ist Goðafoss jedoch fest mit diesem Wendepunkt der isländischen Geschichte verbunden.

12. Aldeyjarfoss – Basalt und wilde Nordisland-Landschaft

Aldeyjarfoss liegt im Norden Islands und wirkt deutlich wilder als viele leicht erreichbare Wasserfälle an der Ringstraße. Das Wasser fällt hier in eine Umgebung aus markanten Basaltformationen.

Besonders auffällig sind die dunklen Basaltsäulen, die dem Wasserfall eine strenge, fast geometrische Form geben. Gleichzeitig zeigt die Landschaft ringsum den raueren Charakter des Hochlandrandes.

Die Zufahrt kann je nach Strecke, Fahrzeug und Jahreszeit anspruchsvoller sein. Vor einer Fahrt sollte man die aktuellen Straßenbedingungen prüfen.

13. Dettifoss – rohe Kraft im Nordosten

Dettifoss liegt im Nordosten Islands im Gebiet der Jökulsá á Fjöllum. Er wird häufig als einer der kraftvollsten Wasserfälle Europas beschrieben. Das Wasser ist oft grau-braun gefärbt, weil der Fluss viel Sediment aus Gletschergebieten mitführt.

Dettifoss beeindruckt weniger durch Eleganz als durch Masse, Geräusch und Bewegung. Die Schluchtlandschaft verstärkt den Eindruck einer sehr ursprünglichen, rauen Natur.

In der Umgebung liegen weitere Wasserfälle wie Selfoss und Hafragilsfoss. Je nach Seite des Flusses unterscheiden sich Wege, Perspektiven und Erreichbarkeit deutlich.

14. Hengifoss – rote Schichten im Osten

Hengifoss gehört zu den bekanntesten Wasserfällen Ostislands. Besonders auffällig sind die roten Schichten in der Felswand, die sich zwischen dunkleren Basaltlagen abzeichnen.

Diese Schichten erzählen von früheren Boden- und Ablagerungsphasen zwischen vulkanischen Ereignissen. Man muss dafür kein Geologe sein: Schon der Blick auf die farbigen Linien macht deutlich, dass die Landschaft hier aus vielen Schichten Geschichte besteht.

Der Wasserfall ist über eine Wanderung erreichbar. Unterwegs passiert man Litlanesfoss, der ebenfalls von Basaltsäulen geprägt ist.

15. Háifoss – hoher Wasserfall am Hochlandrand

Háifoss liegt im Süden Islands am Rand des Hochlands. Der Name bedeutet „hoher Wasserfall“ und beschreibt den Charakter des Ortes sehr treffend.

Besonders eindrucksvoll ist die Kombination mit dem benachbarten Wasserfall Granni. Beide liegen in einer weiten, rauen Landschaft, die deutlich anders wirkt als die touristisch stark erschlossene Südküste.

Die Zufahrt führt über Schotterstraßen und kann je nach Bedingungen anspruchsvoll sein. Wer Háifoss besuchen möchte, sollte Straßenlage, Wetter und Fahrzeug sorgfältig einplanen.

16. Kirkjufellsfoss – das bekannte Motiv mit Kirkjufell

Kirkjufellsfoss auf der Halbinsel Snæfellsnes ist kein besonders großer Wasserfall. Berühmt wurde er vor allem durch seine Lage vor dem markanten Berg Kirkjufell.

Die Kombination aus kleinem Wasserfall, Flusslauf und Bergsilhouette gehört zu den bekanntesten Fotomotiven Islands. Gerade deshalb ist der Ort häufig gut besucht.

Für Reisende auf Snæfellsnes ist Kirkjufellsfoss ein naheliegender Stopp. Seine Besonderheit liegt weniger in der Wassermenge als in der Landschaftskomposition.

17. Morsárfoss – ein Wasserfall der sich verändernden Gletscherlandschaft

Morsárfoss liegt im Bereich des Vatnajökull-Nationalparks und wird heute häufig als höchster Wasserfall Islands genannt. Sichtbar wurde er erst durch den Rückzug des Morsárjökull-Gletschers.

Damit ist Morsárfoss mehr als ein weiterer hoher Wasserfall. Er zeigt, wie stark sich Islands Gletscherlandschaften verändern und wie neue Landschaftsformen sichtbar werden, wenn Eis zurückweicht.

Für die meisten Reisenden ist Morsárfoss kein klassisches Ausflugsziel wie Gullfoss oder Skógafoss. Er lässt sich eher aus der Ferne einordnen und ist vor allem als Natur- und Wissensort interessant.

Welche Wasserfälle passen zu welcher Islandroute?

Golden Circle

Für den Golden Circle sind vor allem Gullfoss und Brúarfoss interessant. Gullfoss ist der große Klassiker, Brúarfoss eine schöne Ergänzung für Reisende, die etwas mehr Zeit haben.

Südküste

An der Südküste liegen Seljalandsfoss, Gljúfrabúi, Skógafoss und Kvernufoss. Diese Wasserfälle lassen sich gut in eine Route zwischen Reykjavík, Vík und dem weiteren Südosten einbauen.

Skaftafell und Südostisland

Svartifoss liegt im Skaftafell-Gebiet und eignet sich für eine Wanderung im Vatnajökull-Nationalpark. Morsárfoss gehört ebenfalls in diesen größeren Landschaftsraum, ist aber deutlich weniger direkt zugänglich.

Westisland und Snæfellsnes

Hraunfossar und Glymur passen gut zu einer Reise durch Westisland. Kirkjufellsfoss ist ein typischer Stopp auf der Halbinsel Snæfellsnes.

Westfjorde

Dynjandi ist einer der wichtigsten Naturhöhepunkte der Westfjorde. Wer diese Region besucht, sollte für den Wasserfall genügend Zeit einplanen.

Nordisland

Goðafoss, Aldeyjarfoss und Dettifoss zeigen sehr unterschiedliche Seiten Nordislands: Kulturgeschichte, Basaltlandschaft und die rohe Kraft eines großen Gletscherflusses.

Ostisland

Hengifoss ist einer der lohnendsten Wasserfälle Ostislands und verbindet eine Wanderung mit einem besonderen geologischen Blick auf die Landschaft.

Hochlandrand

Háifoss liegt am Rand des Hochlands und eignet sich für Reisende, die abgelegenere Landschaften suchen und die Bedingungen vor Ort sorgfältig prüfen.

Tipps für den Besuch von Wasserfällen in Island

  • Regenkleidung einpacken: Viele Wasserfälle erzeugen starke Gischt, auch bei gutem Wetter.
  • Feste Schuhe tragen: Wege können nass, steinig, matschig oder rutschig sein.
  • Absperrungen respektieren: Klippenkanten, Strömungen und nasse Felsen sind oft gefährlicher, als sie wirken.
  • Winterbedingungen ernst nehmen: Eis kann Wege und Aussichtspunkte stark verändern.
  • Auf markierten Wegen bleiben: Isländisches Moos und empfindliche Vegetation erholen sich nur sehr langsam.
  • Straßenbedingungen prüfen: Besonders bei Hochlandrändern, Schotterstraßen und abgelegenen Regionen können Wetter und Saison entscheidend sein.
  • Parkhinweise vor Ort beachten: An einigen bekannten Wasserfällen können Parkgebühren oder besondere Regelungen gelten.

Fazit: Islands Wasserfälle erzählen viele Geschichten

Islands Wasserfälle sind nicht nur schöne Fotomotive. Sie erzählen von Gletschern, Vulkanen, alten Küstenlinien, Sagen, Geschichte und einer Landschaft, die sich bis heute verändert.

Gerade die Vielfalt macht ihren Reiz aus: Gullfoss und Skógafoss stehen für die großen Klassiker, Gljúfrabúi und Kvernufoss für verstecktere Orte, Hraunfossar und Svartifoss für besondere Geologie, Goðafoss für Kulturgeschichte und Morsárfoss für den Wandel der Gletscherlandschaft. Wer Island bereist, begegnet an diesen Wasserfällen sehr unterschiedlichen Seiten des Landes.

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